Wird das Gartendenkmal Schäferseepark zur Ruine?

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Im Rahmen einer “Einwohneranfrage” wird morgen in der öffentlichen Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Reinickendorf von einer Einwohnerin die Frage “Wird das Gartendenkmal Schäferseepark zur Ruine? Welche Maßnahmen veranlasst das Bezirksamt, das Gartendenkmal Schäferseepark und gleichzeitig geschützte Grünanlage im gesetzlichen Rahmen zu schützen?” an das Bezirksamt und die Bezirksverordneten gestellt.

Falls Sie sich für das Thema und die Beantwortung der Frage interessieren, können Sie morgen ab 17:00 Uhr als Zuschauer zur Bezirksverordnetenversammlung ins Rathaus Reinickendorf kommen (begrenzte Plätze) oder die Sitzung live im Internet verfolgen unter: http://www.berlin.de/ba-reinickendorf/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/bvv-rdf-live-219659.php

Im weiteren Verlauf der Sitzung wird dann noch eine mündliche Anfrage der Fraktion “Die Linke” zum Bootsbetrieb auf dem Schäfersee gestellt.

Die weitere Tagesordnung  der BVV finden Sie unter: Link zur Tagesordnung

Termin Details:

  • Veranstaltung: Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf
  • Zeit: 14.06.2017 17:00-22:00 Uhr
  • Raum: BVV-Saal Rathaus Reinickendorf (Altbau)
  • Ort:  Eichborndamm 215, 13437 Berlin
  • Internet Livestream: Link
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4 Kommentare

    • Die Antworten waren, dass dem Bezirk der Schäfersee sehr am Herzen liegt und dass es dort ja auch bereits eine Besichtigung der Situation gegeben hätte. Es würde großer Wert auf Sicherheit, Pflege etc. zum Schäfersee gelegt und gäbe auch eine tägliche Reinigung. Reisigbarrien würden eingebracht, um Brutbereiche der Vögel zu schützen. Es wurde auch gesagt, es gäbe einen Interessenskonflikt, weil Erholung und Naturschutz in Einklang gebracht werden müssten. Es sei ein Konzept für den Schäfersee angedacht, dessen Name wir allerdings in der BVV nicht verstanden haben. Wir haben da heute noch einmal angefragt, um was für ein Konzept es sich dort handelt.

  1. redaktion auf

    Die zuständige Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt hat auf unsere Anfrage geantwortet: “die Reinigung der Grünanlage am Schäfersee liegt uns sehr am Herzen: Für die Aufnahme des Mülls im Schäferseepark stehen 36 Abfallbehälter zur Verfügung, die wöchentlich Montag, Mittwoch und Freitag geleert werden. Die Parkanlage wird vom Gartenbauamt täglich gereinigt.

    Weiterhin wollte die Stadträtin anhand der vorgelegten Fotos und aufgrund der aktuellen Diskussion prüfen lassen, ob es einen aktuellen Anlass gab (langes Wochenende), dass sich die Situation so entwickeln konnte. Die Stadträtin wies in dem Zusammenhang auch darauf hin, dass “wir jedoch auch immer wieder an unterschiedlichsten Stellen im Bezirk erleben, dass aufgestellte Container eben einfach nicht benutzt werden.

  2. altereinickendorferin auf

    Da ich die Bürgeranfrage gestellt hatte, kommentiere ich, dass es mal nicht um den Müll ging.
    Aus dem Fragetext geht hervor, dass ich einen Schutz im gesetzlichen Rahmen wollte, dazu hatte ich den BVV-Mitgliedern als Begründung angegeben:
    Neue Trampelpfade werden durch das Gebüsch neben den vorhandenen “angelegt”
    Herumlaufen in der Schilfzone (Schilf steht unter Naturschutz!)
    Ständig Wildfischer in der Schilfzone – Straftat § 293 StGB
    Schilfzone wird als Freilufttoilette benutzt
    Offenes Feuer durch Campingkocher, Lagerfeuer, Shishas – lt. GrünflG verboten
    Grillen auch im Unterholz – nähe der Bibliothek am Schäfersee
    Campingmöbel auf der Wiese – Anlieferung per Auto in der Straße Am Schäfersee – lt. GrünflG verboten
    Geburtstagspartys auf der Wiese hinter dem Schilfgraben – lt. GrünflG verboten
    Befahren der Wiesen und Trampelpfade mit Fahrrädern – lt. GrünflG verboten
    Befahren der Wiesen mit Anhängern für größere Modellboote – 2 Meter lang – lt. GrünflG verboten
    Zerstören der Holzumrandung im Park – Sachbeschädigung
    Umfahrung der Holländerstraße nicht nur bei Stau in der Holländerstraße – Durchfahrt durch die Straße am Schäfersee ist untersagt, nur für Anwohner erlaubt.
    Die Liste ließe sich erweitern: Z.B. Verbotenes Füttern der Wildtiere durch ungeeignetes Futter
    Das Ordnungsamt hilft, kann aber durch die Personalknappheit nicht ständig anwesend sein und als engagierte und couragierte Anwohner benachrichtigen wir die Polizei. Eine dauerhafte Beobachtung kann von den Anwohnern und Besuchern natürlich nicht geleistet werden.
    Es ging also nicht um Müllbeseitigung, sondern schlicht um Eindämmung gesetzwidrigen verhaltens der Besucher. Die Reisigzäune sind z.B. durch die Wildfischer inzwischen heruntergetreten. Dies wäre durch geeignete Schutzzäune, Barrieren u.a.m. zu erreichen.

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